Psychische Gesundheit
Die psychische Gesundheit ist bei vielen primär körperlich wahrnehmbaren Störungen mit beeinträchtigt. Dies kann eine Folge der körperlichen Störung sein, z. B. als Leiden an chronischen Erkrankungen (weiterführende Hinweise siehe unter dem Stichwort links). Körperliche Erkrankungen können aber auch teilweise oder weitgehend psychische Störungen als Ursache haben (z. B. bei Ess-Störungen oder Suchterkrankungen). Nicht selten entwickeln sich verhängnisvolle Kreisprozesse von psychischen Verarbeitungs- oder Abwehrmechanismen, körperlichen Symptomen und negativen psychosozialen Konsequenzen (z. B. bei Adipositas aus "Frustessen").
Ein umfassendes pädagogisches Konzept zur Sensibilisierung für seelische und sozioemotionale Gesundheitsaspekte und deren vertiefte Bearbeitung bietet das aus Australien stammende Programm Mind Matters . Auf der Internetseite finden sich unter dem Reiter "Treffpunkt Schule" viele praktische Unterrichtsanregungen.
Das Netz der bayerischen Kinder- und Jugendärzte verweist auf Tipps und lokale Arztadressen. Im Ärzteverzeichnis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) kann man gezielt nach den lokalen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten suchen.
Zur Früherkennung psychotischer Krisen bei Jugendlichen bietet die Universität München (LMU) eine spezielle Beratungs- und Behandlungsmöglichkeit unter dem Titel FeTZ . Hier findet man auch einen ersten Online-Test zur Selbsteinschätzung.
Ein umfassendes pädagogisches Konzept zur Sensibilisierung für seelische und sozioemotionale Gesundheitsaspekte und deren vertiefte Bearbeitung bietet das aus Australien stammende Programm Mind Matters . Auf der Internetseite finden sich unter dem Reiter "Treffpunkt Schule" viele praktische Unterrichtsanregungen.
Das Netz der bayerischen Kinder- und Jugendärzte verweist auf Tipps und lokale Arztadressen. Im Ärzteverzeichnis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) kann man gezielt nach den lokalen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten suchen.
Zur Früherkennung psychotischer Krisen bei Jugendlichen bietet die Universität München (LMU) eine spezielle Beratungs- und Behandlungsmöglichkeit unter dem Titel FeTZ . Hier findet man auch einen ersten Online-Test zur Selbsteinschätzung.
Die Einstellungen zum eigenen Körper, die persönliche Auseinandersetzung mit den Erwartungen "der Anderen" ist eine Herausforderung für jeden Schüler und jede Schülerin. Diese Entwicklungsaufgabe steht vor allem in der Pubertät im Vordergrund. Die aktuelle
Bravo-Studie 2009 - Liebe, Körper, Sexualität
des Marktforschungsinstituts Iconkids & Youth liefert hierzu wichtige Ergebnisse.
Jungen scheinen derzeit stärker als Mädchen unter den sozialen Veränderungen der Moderne zu leiden. Insbesondere der Mangel an adäquaten Vorbildern (fehlende Väter, überwiegend weibliches Personal in Kindergarten und Grundschule) und die nicht hinreichende Triangulierungskompetenz der Eltern erscheinen nach aktuellem Forschungsstand als wichtige mögliche Ursachen für diese Entwicklungsdefizite. In einem zusammenfassenden Artikel verweist F. Dammasch auf sein Buch Jungen in der Krise - Das schwache Geschlecht? (Frankfurt 2008).
Jungen scheinen derzeit stärker als Mädchen unter den sozialen Veränderungen der Moderne zu leiden. Insbesondere der Mangel an adäquaten Vorbildern (fehlende Väter, überwiegend weibliches Personal in Kindergarten und Grundschule) und die nicht hinreichende Triangulierungskompetenz der Eltern erscheinen nach aktuellem Forschungsstand als wichtige mögliche Ursachen für diese Entwicklungsdefizite. In einem zusammenfassenden Artikel verweist F. Dammasch auf sein Buch Jungen in der Krise - Das schwache Geschlecht? (Frankfurt 2008).

